Erste Hilfe

  

Pfadfindertechniken  – Kompass

   

  

 Auf der Suche nach dem Pfad

Wi/Wö Landessondertreffen „Die unglaubliche Geschichte des total verrückten Professor G. Roßhirn“, Wr. Neustadt

IMG_1276 IMG_1278 IMG_1279 IMG_1280 IMG_1281 IMG_1282 IMG_1283 IMG_1284 IMG_1285 IMG_1288 IMG_1289 IMG_1290 IMG_1292 IMG_1293 IMG_1294 IMG_1295 IMG_1296 IMG_1297 IMG_1298 IMG_1299 IMG_1300 IMG_1301 IMG_1302 IMG_1303 IMG_1305 IMG_1307 IMG_1309 IMG_1311 IMG_1312 IMG_1313 IMG_1314 IMG_1315 IMG_1317 IMG_1319 IMG_1321 IMG_1322 IMG_1323 IMG_1325 IMG_1326 IMG_1328 IMG_1329 IMG_1330 IMG_1331 IMG_1333 IMG_1334 IMG_1336 IMG_1338 IMG_1339 IMG_1340 IMG_1345

IMG_1348 IMG_1347

hier kommt noch ein Bericht vom Landessondertreffen rein.

Abschlußfest Sa, 13.06.2015 15:00-20:00

Einladung zu unserem Abschlussfest
bei Kuchen, Kaffee, Getränke.
für Jung und Alt,

ab ca. 17:00 Pfadi-Burger, auch Veggie, Lagerfeuer.
Diese Aktion findet bei jedem Wetter statt!

1. Kinderflohmarkt am 21.6.2015 von 9:00 – 15:00

Hallo liebe Pfadfinder Freunde!
Der Kinderflohmarkt ist nun Fix am 21.06.2015,
haben bereits 13 Tische vergeben. Bei max. 20 ist Schluss.
Jetzt bräuchte ich 2-3 Helfer aus der Pfadfinderrunde.
Für Getränke und Kuchen Ausgabe.
Würde mich freuen, wenn mir wer hilft.
Lg und Gut Pfad
Andi (Biber)

WiWö Pfingstlager 22.-25.05.2015 / Rapottenstein

Fred vom Jupiter !!! Kurzbericht von Baghi
Freitag, 22.05.2015 / Abfahrt & Ankunft
17 Wichtel & Wölflinge waren dieses Mal dabei und die Vorfreude dementsprechend groß. Am späteren Nachmittag herrschte entspannte Geschäftigkeit und ohne große Probleme wurden die Kisten, Stapel und Haufen an Spielmaterial und Verpflegung in den Pkws der LeiterInnen und Eltern verstaut. Und schon ging‘s los …
Baghira, Baghi und Björn waren am Start. Messua und Ulli, Oas Mama, würden in der Küche für unser leibliches Wohl sorgen. Da konnte einfach nix schief gehen! ^^
Nach etwa 90 Minuten Fahrt erreichten wir die Neue Mittelschule in Rapottenstein, die sich als großflächiger und moderner Bau erwies. Kinder und Leiter machten es sich in drei Klassenräumen gemütlich, während draußen in der stärker werdenden Dämmerung der Regen einsetzte, der – bis auf eine kurze Unterbrechung Samstag Abend – bis Sonntag andauern sollte.

Stocki-Burger zum selber zusammenstellen gab’s zum Abendessen.

Der im Untergeschoß liegende, große Turnsaal erwies sich als wahre Fundgrube an Spielmaterial: Reifen, Bälle unterschiedlichster Art, bunte Seile, Wurf- & Verkehrshütchen, Kunststoff-Steine zum Draufsteigen, Stangen, Hockey-Schläger u.v.m. Der absolute Renner waren aber 4 Olifu Bikez Racer, kleine Go-Carts, bei denen das Vorderrad durch das Hin- und Herbewegen der Querstange mit den Füßen in Kurven bewegt wird und zu ziemlich hohen Geschwindigkeiten dieser Wägen führt. Björn behielt hier die Übersicht und achtete darauf, dass alle Kinder hier immer wieder mal fahren konnten.
Der Abend war also gerettet und die Wichtel & Wölflinge – noch voller Tatendrang und Energie – blieben noch ziemlich, ziemlich lange wach.

Samstag, 23.04.2015 / Raketen-Bau, Merkur & Mars

Das Frühstücks-Buffet bietet uns allen jede Menge Möglichkeiten, satt zu werden und Kraft zu tanken. Kein Wunsch bleibt hier unerfüllt. ^^
Die Planeten-Bewohner unseres Sonnensystems hatten ja schon immer geahnt, dass die Erdlinge nicht die hellsten sind. Fred vom Jupiter war da aufgetaucht, hatte ihnen üppige Geschichten über künftige Reichtümer und unfassbare Urlaube erzählt und sich erfreut gezeigt über den Reichtum der Erde an Lebewesen und Bauwerken. Eine kurze Ablenkung der Menschen genügte und Fred riss sich die Erde und den Mars unter den Nagel.
Wie sich heraus stellte, wohnte er eigentlich in einem weit entlegenen schwarzen Loch und hatte in seinem Leben bereits viele Planeten und Monde gefladert, um seine Wohnung damit auszuschmücken. Höchste Zeit also, ihm das Handwerk zu legen!
Unsere sechs WiWö-Mannschaften (Merkur, Mars, Jupiter, Neptun, Venus & Uranus) mussten natürlich zuerst mal eine Rakete bauen, um zu Fred zu gelangen. Es galt zu tauschen, zu kaufen und zu bauen. Magische Bannkarten ermöglichten Überfälle, Entführungen, Lösegeld-Forderungen, Befreiungen und vieles mehr. Bis auf wenige Regeln hatten hier die Kinder freie Hand und am Ende des Spieles präsentierte jedes Team, welche Rakete gebaut und mit welchem Material es beladen worden war.
Zum Abendessen gab es Hörnchen mit Speck, Ei und Salat und Vanille- /Schoko-Pudding zum Nachtisch.
Am Nachmittag legten wir die erste Zwischenlandung auf dem Merkur, dem Planeten der Händler und Geschäftemacher, ein. Hier galt es nun, Waren einzukaufen, keine überhöhten Preise zu zahlen und im Casino beim Glücksspiel sein restliches Geld zu verlieren.
Weiter flogen wir zum Mars, dem Planeten der Krieger und Kämpfer. Kraft und Kondition wollten wir tanken für die kommenden Aufgaben. Von der Bodenstation aus wurde die Rakete über eine All-Brücke beladen, von der leider doch einige Raumfahrer abstürzten und in der Weite des Universums verschwanden. Sauerstoff-Ballons waren zu transportieren und Verpflegung zu stapeln.
Trotz aller Verpflichtungen im Weltall konnten wir aber immer zeitgerecht eine Zwischenlandung einlegen, um im Turnsaal mit lautem Geschrei alle verfügbaren Schulmaterialien ausgiebigen Belastungstests zu unterziehen.
Messua & Ulli verwöhnten uns mit Gemüsesuppe mit Buchstaben und Fischstäbchen mit Salat. Kinderschokolade als Nachspeise versorgte uns natürlich mit jeder Menge Energie.
Gegen 19.00 Uhr hatte es zu regnen aufgehört und etwa 10 Wichtel & Wölflinge machten sich, unter Führung von Björn und Begleitung von Baghi, auf den Weg zu einer Höhle im Wald. Björn hatte in Rapottenstein viele Jahre gelebt und auch als Pfadfinderleiter hier gearbeitet. Mit Jugendlichen übernachtete er oft in der kleinen Höhle im Wald, wobei sie die offene Vorderseite mit dem Aufstapeln von Steinen geschlossen hatten. Wir trugen Fackeln mit uns, durchquerten den Ort und wanderten über eine gemütliche, wiesenbedeckte Forststraße. Dann ging’s rechts über einen schmalen Wanderweg den Waldhang hinauf und hinauf, mitten hinein in ein lauschiges Waldstück zur Höhle. Diese erwies sich geräumig genug für uns alle, gemütlich mit waagrechten Sitz- und Liegeflächen und völlig trocken. Die Dämmerung hüllte den feuchten Wald in Anthrazitgrau, der Nebel wurde dichter und es begann wieder zu regnen. Rund um die Höhle erhoben sich große Felsbrocken, bedeckt mit Flechten und dicken Moospolstern. Die Burg Rapottenstein war nur mehr als Kontur erkennbar. Beim Rückweg zeigte Björn den Kindern einen Felsbruch, der über 50m in die Tiefe führte und über weiche Moosböden gelangten wir wieder zur Forststraße. Die Fackeln zündeten wir nun an und zurück ging es wieder zur Schule. Hätten es Zeit und Wetter erlaubt, wir alle wären sofort nochmals losgezogen zu dieser wunderschönen, kleinen, kuscheligen Märchenhöhle im tiefen, feuchten Wald. Das Auftauchen von Zwergen und Kobolden hätte uns nicht überrascht.
Bei unserer Ankunft konnten uns Suri & Raksha bereits begrüßen, die mit dem Auto nachgereist waren.
Die Kinder waren nun – in ihren Schlafsäcken – schon etwas ruhiger, blieben aber doch noch einige Zeit wach.

Sonntag, 24.05.2015 / Jupiter, Neptun & Venus

Ein Meteoritenschauer überraschte uns und beschädigte die Raketen. Eine Zwischenlandung auf dem Jupiter für Reparaturarbeiten war daher erforderlich. Für die Arbeiten im All erhielten die Kinder einen Schutzanzug. Die Luftschleuse war zu bedienen und der Schlauch für die Sauerstoffversorgung durfte nicht geknickt werden. Brennelemente waren zu tauschen und in die farblich richtigen Verankerungen zu senken. Dichtungskappen wurden über eine Luftbrücke transportiert und Energiezellen erneuert. Das Luftschleusensystem fiel aufgrund eines Fraktalschauers aus. Hier mussten die Wichtel & Wölflinge die Codes der einzelnen Schleusentüren heraus finden.
Jetzt waren wir alle wirklich hungrig! Aber Messua & Ulli hatten bereits mit einer richtigen Rindsuppe vorgesorgt. Danach gab’s Palatschinken mit Marmelade, Nutella und Zucker. Solange der Vorrat reichte! Der reichte aber natürlich nicht lange.
Frisch gestärkt flogen wir nun rüber zum Neptun, dem Herrn der Meere und der Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft. Wassertransport für die Rakete war also angesagt, ebenso wie verschüttete Metallteile in der Erde zu finden. Die Sauerstoffballons waren auch schon wieder zu füllen und der Feuertransport für den Raketenantrieb erwies sich dann doch schwerer als gedacht.
Die Venus lag gemäß unserer Sternenkarte nun vor uns für den Zwischenstop. Der Planet der Liebe, Freude und Farben war genau die richtige Umgebung, um kreative Ideen zu entwickeln. Es galt nun, eine „Ersatz-Erde“ zu basteln, mit der wir „Fred vom Jupiter“ täuschen und ihm die echte Erde und auch den Mars abluchsen wollten. Bald füllten sich die großen Papierbögen mit Maschinen, Autos, Baggern, Robotern, Fabriken, Tieren, Blumen, Regenbögen, Häusern aller Art u.v.m.
Zum Abendessen wurden wir mit Frankfurtern und Bratwürsteln, sowie Käsekrainern verwöhnt. Dazu gab es Gebäck und verschiedenes Gemüse, mit einem welligen Gurkenhobel in lustige Gitter geschnitten.
Und endlich war der letzte Löffel gewaschen und der eigene Teller abgetrocknet. In den vergangenen Tagen hatten die Wichtel & Wölflinge fleißig für ihre 1. und 2. Sterne abgelegt oder Versprechen & Gesetz für das Halstuch geübt. Raksha legte den Saturn mit seinem Ring und den sieben Monden auf dem Boden der Eingangshalle mit Teelichtern und entzündete sie. Der Raum versank in sanfter Dunkelheit mit dem Glanz vieler kleiner Flammen. Wir sangen Lieder und Kinder und Leiter führten lustige Sketches auf. Dann legten sechs Kinder ihr Pfadfinder-Versprechen ab, erhielten ihre Halstücher und Wichtel- oder Dschungelnamen.
Fabien wurde zu Leti, dem ruhigen Karpfen.
Lilia wurde zu Clevola, dem fürsorglichen Legolit-Wichtel.
Thomas ist nun Tschikai, die schnelle Springratte.
Fabian nennt sich Tschakala, das starke Krokodil.
Zoe wurde zu Pilio, dem eleganten und lautlosen Weberknecht.
William wurde nun Rann, der starke und freie Adler.
Montag, 25.05.2015 / Spirituelles, Uranus, Packen & Putzen

Bei allen Pfadfindern, groß wie klein, begann sich Müdigkeit bemerkbar zu machen. Wir flogen nur mehr halb so schnell durchs All und ließen uns für alles einfach mehr Zeit. Die einzige Ausnahme waren natürlich alle Kinder – vor allem die Wölflinge – wenn es darum ging, im Turnsaal mit allen Materialien zu toben und Go-Cart zu fahren!
Zur inneren Stärkung sammelte Raksha daher ihre Wichtel & Wölflinge für eine kurze Zeit der Stille, des Innehaltens und der Entspannung.
Die Landung auf dem Uranus war für alle Raumflug-TeilnehmerInnen das Zeichen, dass es nun bald zur Entscheidung mit „Fred vom Jupiter“ kommen musste. Baghi hatte bereits am Sonntag Nachmittag eine große Musik-Box (Wurlitzer für Schallplatten) angefertigt und die Kinder halfen ihr dabei, sie möglichst bunt & poppig zu gestalten. Wir hofften, „Fred vom Jupiter“ würde diese Box unbedingt haben wollen, weil „sie war auf jeden Fall einmalig im ganzen Weltall“!
Und tatsächlich konnte Fred seine Augen nicht von der bunten, großen Box lassen. Begeistert drückte er die verschiedenen Knöpfe, wählte Lieder aus, die sofort von den Kindern gesungen wurden. Es gelang uns nach langem Hin- und Herfeilschen, ihn dazu zu bringen, all seine geraubten Schätze heraus zu rücken. Dafür erhielt er von uns die Music-Box mit dem „magischen Ein- & Ausschalter“, sowie die „Ersatz-Erde“. Endlich konnten wir wieder nach Hause fliegen! Die Menschen hatten ihre Erde wieder und würden die restlichen Planeten-Bewohner fürs Erste in Ruhe lassen.
Kaum gelandet, begannen wir zu packen und zu putzen.
Zu Mittag verwöhnten uns Messua & Ulli mit Putengeschnetzeltem mit Reis und danach Eis mit Bananen und Schoko-Soß.
Im Lagerparlament konnte jeder seine positive oder negative Meinung zu den einzelnen Punkten des Lagers abgeben und im Großen und Ganzen herrschte Zufriedenheit. ^^ Zum Abschluss verteilte Baghi das Lagerabzeichen und mit dem Einholen der Fahne beim Abschlusskreis beendeten wir unser turbulentes und arbeitsintensives Pfingstlager.
Schon fuhren die Eltern vor, verstauten nun viel weniger Kisten & Material und heimwärts ging‘s zum Pfadfinderheim in Stockerau.
Nach dem Lager ist immer auch vor dem Lager! Wir freuen uns schon auf das Pfingstlager 2016!

unsere neue Homepage entsteht

Alles neu macht der Mai,

wir stellen um von Typo3 auf eine WordPress-Homepage,
damit wir Euch besser und schneller informieren können.

Auch gehört das Aufräumen der vielen Nachrichten der Vergangenheit an,
alte Nachrichten und Infos findet Ihr alle dann im Archiv.

Auch das Bildarchiv wird überarbeitet. Gruppen- und allgemeine Bilder werden im öffentlichen Bereich bleiben, der Rest der Bilder (und das sind viele) sind nur mehr
registrierten Benutzern vorbehalten. Einfach ….. hier registrieren und wir schalten
Eltern etc. gerne frei. Bitte unbedingt als Info den Kindernamen angeben, damit wir Euch zuordnen können.

Liebe Grüße
Fritz

Herbstlager der Stockerauer Wichtel & Wölflinge / 07.-11.11.2014 / Pfadfinder-Heim

„Sagen, Mythen und Legenden“ galt dieses Mal als unser Lagemotto und so würden wir nun zwei Tage lang als Ritter, Zwerge, Nixen, Drachen und Elfen unterwegs sein. Jeder Leiter übernahm auf Dauer des Spieles als Betreuer eine Gruppe und wurde dadurch Angehöriger des Spiel-Volkes. Jede Gruppe erhielt ein Wappen auf einer Holzstange mit ihrem Bild-Logo darauf. Alle erworbenen Spielpunkte in den kommenden Tagen wurden darauf geklebt und ihre Anzahl würde am Ende des Spiels, bei der Siegerehrung, über den errungenen Platz entscheiden. König Alexander I. beehrte uns in  voller Königsrüstung, Helm und Mantel und Groß und Klein stimmten sich bereits auf kommende, unglaubliche Abenteuer ein.

Dies geschah dann doch schneller, als gedacht, denn raschen Laufes und rüden Griffes stürmte der böse Dämon der Finsternis an uns vorbei, die laut um Hiiiiiiiiiiilfte rufende Prinzessin hinter sich her zerrend. König Alexander I. stürmte nach, um seine Tochter zu befreien, doch ließ ihn die Schwere seiner königlichen Rüstung bald die Verfolgung aufgeben und klagend zu uns zurück kehren.

Die WiWö zeigten sich sehr beeindruckt von den plötzlichen Ereignissen und waren dem Flehen des Königs um aktive Unterstützung grundsätzlich nicht abgeneigt, wenn, ja wenn sich dieser in seinem Kummer nicht ein wenig verplaudert und vom Raub der vier Naturelemente „Feuer – Wasser – Erde – Luft“ aus seiner Schatzkammer erzählt hätte. Vor langer Zeit den Völkern des sagenhaften Landes gestohlen, hatte der gute König ja immer behauptet, diese wären überall, nur nicht in seiner Burg zu finden. Schnell wandelte sich die Zustimmung nun in Ärger und nur mit dem Versprechen großzügiger Geschenke und Schätze ließen sich nun die Kinder umstimmen und waren bereit, die holde Maid zu suchen und zu befreien. Die vier Naturelemente würde aber an ihre Besitzer, Zwerge, Nixen, Drachen und Elfen, ausgehändigt werden.

Action-Kennenlern-Spiel

Diese spielerische Unternehmung ist bei den WiWö sehr beliebt, dauert etwa 90 Minuten und zeichnet sich durch sehr viel Action, Verfolgungen, Gefangennahmen aller Art, räuberische Erpressungen, Verhandlungen, Bittgesuche und leere Versprechungen aus. Die einzigen Regeln sind jene der Fairness, damit eben alle daran Spaß haben können.

Die Ritter hatten sich durch den Bau einer Burg und Baumfällungen im Wald bei den Nixen und Elfen eher unbeliebt gemacht. Ihre leere Schatzkammer ließ sie darüber nachdenken, wie sie den reichen und geizigen Zwergen ihr Gold abluchsen konnten. Die Zwerge wiederum wollten im Reich der Elfen ein neues Bergwerk errichten und hatten mit ihrem Stausee bereits Probleme mit den Nixen. Die Feuer speienden Drachen waren am Zwergengold sehr interessiert, wollten eigentlich möglichst alle aus ihrem Revier verjagen und bei den Rittern mal nachschauen, ob es noch Schätze und Schmuck zu holen gab,. Die Nixen bemühten sich um den Schutz des Wassers, waren aber sehr an Schmuck und Edelsteinen der Zwerge interessiert. Die Elfen ließen sich Baumhäuser errichten und handelten mit Waren aller Art. Nixen und Elfen besaßen magisches Bann-Licht, um andere Spieler zu hypnotisieren und zu lähmen. Die Zauber-Amulette der Elfen vermochten es, die gefährlichen Drachen einzuschläfern und zu verzaubern. Es entwickelten sich hier also ein lebhafter Handel und wilde Verfolgungsjagden. Nur der einsetzende und anhaltende Regen brachte die Kinder dazu, auf die gewünschte Verlängerung des Spiels dann doch zu verzichten.

Zu Mittag stärkten wir uns alle mit großen Bergen an Spaghetti, bedeckt mit Fleisch- oder Gemüsesugo. Und mit Vanille- oder Schokoladepudding konnten alle Schleckermäuler noch verwöhnt werden.

Reise durch die fünf magischen Reiche

Ausgeruht und gestärkt machten wir uns auf die Reise zu den einzelnen Völkern, um Aufgaben zu bestehen und Punkte für unser Wappen zu sammeln.

Bei den Rittern galt es, mit verbundenen Augen mit dem Ritterschwert das Ziel zu treffen. Zwerge verlangten Passwörter und Bälle waren im Dunkeln zu transportieren. Bei den Nixen fanden Schwimmbewerbe mit den Robben und Delphinen statt und es galt, nicht im Moor stecken zu bleiben. Die Drachen vergnügten sich mit Zählspielen, es galt Knoten und Achterschlinge zu wissen. Auch die klugen Elfen wetteiferten mit Such- und Rechenaufgaben und das Umdrehen des Teppichs mit fünf darauf stehenden WiWös erwies sich als besonders knifflige Angelegenheit.

Bis in die Dunkelheit waren alle unermüdlich unterwegs, doch der anhaltende Regen zwang uns zuletzt wieder zurück ins gemütliche Pfadfinder-Heim.

Am Abend lud uns Alexander I. zur königlichen Tafel. Festlich gedeckt mit Kerzenständern, Papiertischtüchern, Tellern, Besteck und Servietten. Groß und Klein konnten köstliche Speisen genießen: Spare-Ribs, Grillhühnchen, Würstchen, Braterdäpfel, Maiskolben und verschiedene Saucen dazu. Und alle waren von diesem Tag so ausgehungert, dass wirklich so gut wie nichts übrig blieb.

Aufgrund des Regens fiel das Lagerfeuer aus und wir machten es uns im großen Raum gemütlich. Die Kinder breiteten ihre Schlafsäcke aus, schlüpften in ihre Pyjamas und setzten sich in einem großen Kreis auf den Boden. Raksha und Messua entzündeten viele kleine Kerzen und wir drehten das Licht ab. Baghira und Messua begleiteten unsere Gesänge mit ihren Gitarren und etliche, schon sehr müde WiWös schliefen gemütlich ein. Mit einer Geschichte für unsere WiWös ließ Balu diesen schon sehr späten Abend sanft und leise ausklingen.

 

Sonntag, 09.11.2014

Die Suche nach den vier magischen Naturelementen

„Feuer – Wasser – Erde – Luft“ waren vom bösen Dämon der Finsternis an einem verborgenen Ort versteckt worden. Doch wir konnten in Erfahrung bringen, dass es eine Schriftrolle mit Hinweisen auf diesen Ort gab. Leider war dieser über die lange Zeit seit dem Raub in viele Einzelteile zerfallen, die es nun einzusammeln galt.

„Mensch-ärgere-Dich-nicht“ spielten wir und obwohl jede Mannschaft für sich auf der Suche nach ihren Teilen war, konnte sie die Spielfigur anderer Mannschaften raus werfen, aber auch selbst wieder an den Start befördert werden. Bevor nun alle auf ihrer Suche in die verschiedenen Himmelsrichtungen verschwanden, war „Schaumschlägern & G’schichtldrucken“ angesagt. So einfach war das also nicht.

Es galt, Ausreden zu finden, sich Geschichten auszudenken und die anderen Kinder dazu zu bringen, etwas zu tun oder eben zu lassen. Beispiele: Die Zwerge hatten sich von den Elfen magisches Licht ausgeborgt, das sie aber eigentlich nicht mehr zurückgeben wollten.  Die Ritter wollten die Drachen dazu bringen, in ihrer Küche die Feuerstelle mit Feuer zu versorgen, weil sie kein Holz mehr hatten. Die Nixen wünschten sich im Wald einen Bach, den ihnen die Ritter graben sollten. Der Drache hatte seine Familie zum Geburtstag eingeladen und wollte, dass die Ritter aufhörten, mit ihrem Katapult auf seine Höhle zu schießen.

Und viele Teile der Schriftrollte konnten unsere WiWös aus allen Himmelsrichtungen aus Wald & Flug herbei tragen und richtig zusammensetzen. Nur kurz dauerte die Beratung und in Begleitung von König Alexander I. verschwand die lebhafte Truppe im Wald und konnte bald darauf mit einer geheimnisvollen Kassette zu unserem Pfadfinder-Heim zurückkehren. Die vier magischen Naturelemente waren endlich gefunden!

Wenn es zu diesem Zeitpunkt nicht Mittagessen gegeben hätte, wir wären alle – flutsch – unten aus unseren Hosen heraus gefallen. Sooo einen Hunger hatten wir alle! ^^

Aber unsere Messua wusste Bescheid und verwöhnte uns mit unendlich vielen Hot-Dogs, auf Wunsch mit Ketchup oder Senf. So lässt sich’s natürlich leben! ^^

Und nun, gestärkt und voller Energie, galt es, die Prinzessin zu befreien! Jede Gruppe – Ritter, Zwerge, Nixen, Drachen und Elfen – zog sich mit ihrem Leiter zurück, um ihr magisches Ritual einzuüben. Auf der Wiese legten wir die vier magischen Elemente in eine flache Metallschale und stellten uns in den fünf Gruppen darum in einem Kreis auf. Ein Team nach dem anderen rief laut seinen Text, den es auch pantomimisch darstellte und dies wiederholte sich dann noch zwei Mal. Nun konnten wir alle gemeinsam unsere Kräfte bündeln und den bösen Dämon der Finsternis herbei zwingen. Er musste uns nun eine Beschreibung des Ortes nennen, an dem er die Prinzessin gefangen hielt. Unter viel Triumphgeschrei stürzten alle Kinder los und in aller kürzester Zeit war die Prinzessin wieder sicher bei ihrem Vater, König Alexander I. Dieser war ganz außer sich vor Freude. Er ließ uns alle nieder knien, ernannte seine eigenen Ritter zu ganz besonderen und uns andere alle zu Knappen. Was für eine Ehre! Wer hätte das gedacht! ^^

Und selbstverständlich hielt der große König sein Wort und beschenkte die Völker reichlich.

1.       Platz: Elfen
2.       Platz: Ritter
3.       Platz: Drachen
4.       Platz: Nixen
5.       Platz: Zwerge

Die vier magischen Naturelemente haben natürlich ihre Besitzer wieder erhalten.

Ende gut – alles gut.

1 2 3 4