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Liebe Grüße
Fritz

Herbstlager der Stockerauer Wichtel & Wölflinge / 07.-11.11.2014 / Pfadfinder-Heim

„Sagen, Mythen und Legenden“ galt dieses Mal als unser Lagemotto und so würden wir nun zwei Tage lang als Ritter, Zwerge, Nixen, Drachen und Elfen unterwegs sein. Jeder Leiter übernahm auf Dauer des Spieles als Betreuer eine Gruppe und wurde dadurch Angehöriger des Spiel-Volkes. Jede Gruppe erhielt ein Wappen auf einer Holzstange mit ihrem Bild-Logo darauf. Alle erworbenen Spielpunkte in den kommenden Tagen wurden darauf geklebt und ihre Anzahl würde am Ende des Spiels, bei der Siegerehrung, über den errungenen Platz entscheiden. König Alexander I. beehrte uns in  voller Königsrüstung, Helm und Mantel und Groß und Klein stimmten sich bereits auf kommende, unglaubliche Abenteuer ein.

Dies geschah dann doch schneller, als gedacht, denn raschen Laufes und rüden Griffes stürmte der böse Dämon der Finsternis an uns vorbei, die laut um Hiiiiiiiiiiilfte rufende Prinzessin hinter sich her zerrend. König Alexander I. stürmte nach, um seine Tochter zu befreien, doch ließ ihn die Schwere seiner königlichen Rüstung bald die Verfolgung aufgeben und klagend zu uns zurück kehren.

Die WiWö zeigten sich sehr beeindruckt von den plötzlichen Ereignissen und waren dem Flehen des Königs um aktive Unterstützung grundsätzlich nicht abgeneigt, wenn, ja wenn sich dieser in seinem Kummer nicht ein wenig verplaudert und vom Raub der vier Naturelemente „Feuer – Wasser – Erde – Luft“ aus seiner Schatzkammer erzählt hätte. Vor langer Zeit den Völkern des sagenhaften Landes gestohlen, hatte der gute König ja immer behauptet, diese wären überall, nur nicht in seiner Burg zu finden. Schnell wandelte sich die Zustimmung nun in Ärger und nur mit dem Versprechen großzügiger Geschenke und Schätze ließen sich nun die Kinder umstimmen und waren bereit, die holde Maid zu suchen und zu befreien. Die vier Naturelemente würde aber an ihre Besitzer, Zwerge, Nixen, Drachen und Elfen, ausgehändigt werden.

Action-Kennenlern-Spiel

Diese spielerische Unternehmung ist bei den WiWö sehr beliebt, dauert etwa 90 Minuten und zeichnet sich durch sehr viel Action, Verfolgungen, Gefangennahmen aller Art, räuberische Erpressungen, Verhandlungen, Bittgesuche und leere Versprechungen aus. Die einzigen Regeln sind jene der Fairness, damit eben alle daran Spaß haben können.

Die Ritter hatten sich durch den Bau einer Burg und Baumfällungen im Wald bei den Nixen und Elfen eher unbeliebt gemacht. Ihre leere Schatzkammer ließ sie darüber nachdenken, wie sie den reichen und geizigen Zwergen ihr Gold abluchsen konnten. Die Zwerge wiederum wollten im Reich der Elfen ein neues Bergwerk errichten und hatten mit ihrem Stausee bereits Probleme mit den Nixen. Die Feuer speienden Drachen waren am Zwergengold sehr interessiert, wollten eigentlich möglichst alle aus ihrem Revier verjagen und bei den Rittern mal nachschauen, ob es noch Schätze und Schmuck zu holen gab,. Die Nixen bemühten sich um den Schutz des Wassers, waren aber sehr an Schmuck und Edelsteinen der Zwerge interessiert. Die Elfen ließen sich Baumhäuser errichten und handelten mit Waren aller Art. Nixen und Elfen besaßen magisches Bann-Licht, um andere Spieler zu hypnotisieren und zu lähmen. Die Zauber-Amulette der Elfen vermochten es, die gefährlichen Drachen einzuschläfern und zu verzaubern. Es entwickelten sich hier also ein lebhafter Handel und wilde Verfolgungsjagden. Nur der einsetzende und anhaltende Regen brachte die Kinder dazu, auf die gewünschte Verlängerung des Spiels dann doch zu verzichten.

Zu Mittag stärkten wir uns alle mit großen Bergen an Spaghetti, bedeckt mit Fleisch- oder Gemüsesugo. Und mit Vanille- oder Schokoladepudding konnten alle Schleckermäuler noch verwöhnt werden.

Reise durch die fünf magischen Reiche

Ausgeruht und gestärkt machten wir uns auf die Reise zu den einzelnen Völkern, um Aufgaben zu bestehen und Punkte für unser Wappen zu sammeln.

Bei den Rittern galt es, mit verbundenen Augen mit dem Ritterschwert das Ziel zu treffen. Zwerge verlangten Passwörter und Bälle waren im Dunkeln zu transportieren. Bei den Nixen fanden Schwimmbewerbe mit den Robben und Delphinen statt und es galt, nicht im Moor stecken zu bleiben. Die Drachen vergnügten sich mit Zählspielen, es galt Knoten und Achterschlinge zu wissen. Auch die klugen Elfen wetteiferten mit Such- und Rechenaufgaben und das Umdrehen des Teppichs mit fünf darauf stehenden WiWös erwies sich als besonders knifflige Angelegenheit.

Bis in die Dunkelheit waren alle unermüdlich unterwegs, doch der anhaltende Regen zwang uns zuletzt wieder zurück ins gemütliche Pfadfinder-Heim.

Am Abend lud uns Alexander I. zur königlichen Tafel. Festlich gedeckt mit Kerzenständern, Papiertischtüchern, Tellern, Besteck und Servietten. Groß und Klein konnten köstliche Speisen genießen: Spare-Ribs, Grillhühnchen, Würstchen, Braterdäpfel, Maiskolben und verschiedene Saucen dazu. Und alle waren von diesem Tag so ausgehungert, dass wirklich so gut wie nichts übrig blieb.

Aufgrund des Regens fiel das Lagerfeuer aus und wir machten es uns im großen Raum gemütlich. Die Kinder breiteten ihre Schlafsäcke aus, schlüpften in ihre Pyjamas und setzten sich in einem großen Kreis auf den Boden. Raksha und Messua entzündeten viele kleine Kerzen und wir drehten das Licht ab. Baghira und Messua begleiteten unsere Gesänge mit ihren Gitarren und etliche, schon sehr müde WiWös schliefen gemütlich ein. Mit einer Geschichte für unsere WiWös ließ Balu diesen schon sehr späten Abend sanft und leise ausklingen.

 

Sonntag, 09.11.2014

Die Suche nach den vier magischen Naturelementen

„Feuer – Wasser – Erde – Luft“ waren vom bösen Dämon der Finsternis an einem verborgenen Ort versteckt worden. Doch wir konnten in Erfahrung bringen, dass es eine Schriftrolle mit Hinweisen auf diesen Ort gab. Leider war dieser über die lange Zeit seit dem Raub in viele Einzelteile zerfallen, die es nun einzusammeln galt.

„Mensch-ärgere-Dich-nicht“ spielten wir und obwohl jede Mannschaft für sich auf der Suche nach ihren Teilen war, konnte sie die Spielfigur anderer Mannschaften raus werfen, aber auch selbst wieder an den Start befördert werden. Bevor nun alle auf ihrer Suche in die verschiedenen Himmelsrichtungen verschwanden, war „Schaumschlägern & G’schichtldrucken“ angesagt. So einfach war das also nicht.

Es galt, Ausreden zu finden, sich Geschichten auszudenken und die anderen Kinder dazu zu bringen, etwas zu tun oder eben zu lassen. Beispiele: Die Zwerge hatten sich von den Elfen magisches Licht ausgeborgt, das sie aber eigentlich nicht mehr zurückgeben wollten.  Die Ritter wollten die Drachen dazu bringen, in ihrer Küche die Feuerstelle mit Feuer zu versorgen, weil sie kein Holz mehr hatten. Die Nixen wünschten sich im Wald einen Bach, den ihnen die Ritter graben sollten. Der Drache hatte seine Familie zum Geburtstag eingeladen und wollte, dass die Ritter aufhörten, mit ihrem Katapult auf seine Höhle zu schießen.

Und viele Teile der Schriftrollte konnten unsere WiWös aus allen Himmelsrichtungen aus Wald & Flug herbei tragen und richtig zusammensetzen. Nur kurz dauerte die Beratung und in Begleitung von König Alexander I. verschwand die lebhafte Truppe im Wald und konnte bald darauf mit einer geheimnisvollen Kassette zu unserem Pfadfinder-Heim zurückkehren. Die vier magischen Naturelemente waren endlich gefunden!

Wenn es zu diesem Zeitpunkt nicht Mittagessen gegeben hätte, wir wären alle – flutsch – unten aus unseren Hosen heraus gefallen. Sooo einen Hunger hatten wir alle! ^^

Aber unsere Messua wusste Bescheid und verwöhnte uns mit unendlich vielen Hot-Dogs, auf Wunsch mit Ketchup oder Senf. So lässt sich’s natürlich leben! ^^

Und nun, gestärkt und voller Energie, galt es, die Prinzessin zu befreien! Jede Gruppe – Ritter, Zwerge, Nixen, Drachen und Elfen – zog sich mit ihrem Leiter zurück, um ihr magisches Ritual einzuüben. Auf der Wiese legten wir die vier magischen Elemente in eine flache Metallschale und stellten uns in den fünf Gruppen darum in einem Kreis auf. Ein Team nach dem anderen rief laut seinen Text, den es auch pantomimisch darstellte und dies wiederholte sich dann noch zwei Mal. Nun konnten wir alle gemeinsam unsere Kräfte bündeln und den bösen Dämon der Finsternis herbei zwingen. Er musste uns nun eine Beschreibung des Ortes nennen, an dem er die Prinzessin gefangen hielt. Unter viel Triumphgeschrei stürzten alle Kinder los und in aller kürzester Zeit war die Prinzessin wieder sicher bei ihrem Vater, König Alexander I. Dieser war ganz außer sich vor Freude. Er ließ uns alle nieder knien, ernannte seine eigenen Ritter zu ganz besonderen und uns andere alle zu Knappen. Was für eine Ehre! Wer hätte das gedacht! ^^

Und selbstverständlich hielt der große König sein Wort und beschenkte die Völker reichlich.

1.       Platz: Elfen
2.       Platz: Ritter
3.       Platz: Drachen
4.       Platz: Nixen
5.       Platz: Zwerge

Die vier magischen Naturelemente haben natürlich ihre Besitzer wieder erhalten.

Ende gut – alles gut.

Sommerlager: 5.-12. Juli 2014, Gars/Kamp

Moritz LACKNER hat sein Wi/Wö Versprechen in Titonas Hand abgelegt und den Dschungelnamen OA Verliehen bekommen.

Den Ersten Stern haben Verliehen bekommen: SAMBAR, RANA, CHUCHUNDRA, CATTALOO, RIKKI-TIKKI, DARSIE und OONAI.

Folgende Spezialabzeichen haben bekommen: Waldläuferin – RANJA. Erste-Hilfe – OONAI.  Detektivin – VELIA;  Detektiv – CHUCHUNDRA. Sport – SAMBAR und RANJA. Köchin – RANA; KOCH – SAMBAR, CATTALOO, RIKKI-TIKKI und DARSIE. Hushaltshelferin – RANA; Haushaltshelfer – RIKKI-TIKKI, SAMBAR, DARSIE, OONAI, CHUCHUNDRA und CATTALOO. Lagerfeuer – RIKKI, VELIA, OA und MANICA. Musikerin – Velia, RIKKI und RANJA; Musiker, Sambar. Messerkunde – CHUCHUNDRA, OA, VELIA und RIKKI.

Lotterie-Abzeichen – RANA

Teilgenommen haben am SOLA: Sambar, Oonai, Darsie, Velia, Cattaloo, Manica, Oa, Langur, Lexa, Gavial, Sona, Ikki, Ranja, Rikki-Tikki, Chuchundra und Rana. Titona (Sebastian), Baghira, Suri (Hannes, Klara und David), Rakscha (Kira), Balu und Tschil.

Einen speziellen Dank an unsere Lagerköchinnen Terhi KORHONEN und Anni POISINGER !

Wir können einen neuen Wölfling begrüßen. Felix ZANASCHKA, mehrmals schon bei uns und am Pfingstlager mit, hat am 11. Juni bekannt gegeben das er zu unseren Wi/Wö wechselt. Baghira und Titona haben ihm feierlich vor den anderen Wi/Wö, da er ja sein Wölflingsversprechen schon in Wien abgelegt hat, sein Stockerauer Gruppenhalstuch überreicht. Seinen Namen CHUCHUNDRA behält er auch.

Pfingstlager der WiWö Stockerau vom 6.–9.6.2014 in Karlstetten/NÖ – „PLANES! – in 3 Tagen um die Welt“ – Kurzbericht von Baghi (Claudia)

Für die WiWö und ihre LeiterInnen ging es nicht nur beim Programm heiß her, sondern auch das Wetter heizte uns ordentlich ein. Aber der Swimming-Pool gleich vor dem Haus kühlte Herz & Hirn und voller Begeisterung konnten alle mehrmals täglich hier in den blauen Fluten abtauchen und die Abkühlung von Herzen genießen.

Freitag, 6.6.2014 / Ankunft

Eltern & Pfadi-Leiter verfrachteten die 16 aufgeregten WiWös & jede Menge Spielmaterial in ihre Pkws und los ging’s Richtung Karlstetten. Ohne größere Probleme erreichten alle ihr Ziel. Unsere beiden Köchinnen, Anita & Romana, bereiteten einen Riesentopf mit Veggie-Chili vor, von dem nicht ein Häppchen übrig blieb.

Ein gemütliches Lagerfeuer stimmte Kinder und Erwachsene auf die kommenden Tage ein und da unsere WiWös natürlich noch frisch und voller Tatendrang waren, erwies sich die kommende Nachtruhe als sehr kurz.

Samstag, 7.6.2014 / Start & Abflug

Baghi (Claudia) war angekommen und so konnte es schon bald losgehen mit unserer Reise.

Was anderen Piloten „in 80 Tagen um die Welt“ zu Berühmtheit verholfen hatte, würden wir einfach in 3 Tagen vollbringen.

Die Kinder teilten sich in 4 Teams auf und das Los bestimmte ihre Teamfarbe. Auf einer großen Weltkarte waren vier farbige Flugrouten eingezeichnet. Alles Teams waren in einem Wettfliegen unterwegs und würden bei jedem Spiel gemäß ihrer Platzierung Koffer-Jetons erhalten, die aufgeklebt wurden. Daraus ließ sich immer der aktuelle Stand erkennen. Weiters gab es immer auch eine Bewertung des Teams in Bezug auf Zusammenhalt, Fairness, Aufmerksamkeit, für die ebenfalls Punkte erworben werden konnten.

Kennenlern-Spiel:

Auf einem kleinen, unbekannten Flughafen mitten im Regenwald galt es, das Beste für sein Team herauszuholen. Eine Boeing war notgelandet und Piloten & Touristen mussten nun versuchen, den Jet zu reparieren, sowie Arbeiter und Handwerker für die erforderliche Verlängerung der Startpiste zu organisieren, um wieder starten zu können. Die Zoll- und Polizeibeamten betonten bei Beginn des Spieles ihren Wunsch, ordentlich zu arbeiten und auf keinen Fall Geld oder andere Geschenke anzunehmen. Die Schmuggler zeigten sich von Beginn an interessiert an den Besitztümern der Touristen und waren nicht abgeneigt, die Zollbeamten bei allen Arbeiten zu unterstützen.

Das Spiel begann friedlich und gemütlich, da es eine Weile dauerte, bis die einzelnen Teams durch Erkundungen die Interessen der anderen geklärt hatten. Sehr rasch entwickelte es jedoch ein rasantes Tempo und endete nach etwas über einer Stunde mit der Präsentation der vier Gruppen.

Zoll- und Polizei hatten ungeahnte Fähigkeiten entwickelt, jede Menge Leute eingesperrt, sich für ihre Freilassung bezahlen lassen, Waffen gehortet, Flugzeug und Hubschrauber und jede Menge Waffen gekauft. Polizeiautos und moderne Computerüberwachung befanden sich an ihrem Standort und mit dem vielen Geld wollten sich alle ein schönes Leben gönnen.

Die Schmuggler hatten sich an Piloten und Touristen ausgiebig bereichert, den Polizisten einen Hubschrauber gestohlen, sich ein Flugzeug gekauft und Koffer, in denen sie das Geld verpackten. Sie hatten nun vor, das kleine Dschungelland zu verlassen auf der Suche nach neuen Abenteuern.

Die Piloten hatten sich nach einiger Zeit den Touristen angeschlossen, die in unglaublicher Entschlossenheit ihre Abreise planten. Sie plünderten den Frachtraum, stellten jede Menge ungedeckte Schecks aus, verteilten Kreditkarten, die ihnen nicht gehörten, Flachbett-Bildschirme, Computerspiele, Gameboys, iPads und hatten zuletzt das reparierte Flugzeug, die verlängerte Startrampe, einen Fluglotsen, Wasser & Lebensmittel, Kerosin, jede Menge Geld (!) und konnten los starten.

Zu Mittag gab es super-gute, gebackene Schinkenfleckerl [Suris Mann hat gemeint das sie genauso gut wie Baghiras geschmeckt haben und der hat sie nach Blachutta gemacht] & Jägersalat mit Orangen, sodass wir alle uns ordentlich stärken konnten.

Wettkampf der Papierflieger

Unter sieben verschiedenen, farbigen Papierflieger-Modellen konnten die WiWö ihren Favoriten wählen und falten. Es gab Gleiter, Kampf-Jets, Segler, Kunstflugjets und. Nach einer längeren Zeitspanne des Übens starteten die Bewerbe: Weitflug, Staffel und Zielschießen.

Gemäß der Wertung Plätze 1-4 erhielten die Teams ihre Koffer-Jetons für das Aufkleben auf der Weltkarte.

Beim abendlichen Lagerfeuer hielten wir mit unseren Grillstecken kleine Würstchen in die Glut. Die Sonne versank hinter den bewaldeten Hügeln und in der beginnenden Dämmerung bereiteten wir uns alle auf das kommende Nachtgeländespiel vor.

Flugzeugabsturz!

In schweren Regenstürmen und Unwettern waren alle vier Teams leider abgestürzt und mussten nun in der Finsternis versuchen, Kontakt mit den Einheimischen herzustellen. Plötzlich auftauchende Fremde in abgerissener Kleidung und ohne Geld stehen ja grundsätzlich nicht hoch im Kurs und so galt es nun für unsere Bruchpiloten, durch Kenntnisse des (Absturz-)Landes gute Stimmung zu machen. Die WiWö-Teams zogen also in der Finsternis los, um ihr Wissen über Australien, Südamerika, Nordpol und Afrika zu zeigen und wichtige Punkte zu sammeln. Wir Leiter sind sehr stolz, denn alle Teams haben ihre Aufgaben geschafft und so gab es bei diesem Spiel in der Dunkelheit nur erste Plätze.

An diesem Abend waren WiWös & wir LeiterInnen wirklich durch und durch matt & müde und Balu, der natürlich dem Wunsch nach einer Gute-Nacht-Geschichte nachgegeben hatte, fand sich schon nach kurzer Zeit auch als sein einziger Zuhörer.

Sonntag, 8.6.2014 / Reparatur des Flugzeugs & Neustart

Damit alle WiWö auch weiterhin mit Herz & Seele weiter ihre abenteuerliche Weltreise fortsetzen konnten, versammelte Rakscha ihre WiWös für eine besinnliche Runde der Entspannung & inneren Sammlung im Schatten unter den Bäumen.

Ohne Geld gibt’s ja bekanntlich ka Musi und damit auch kein Essen.

Noch immer waren alle Gruppen nach ihrem unerwarteten Absturz ohne Geld unterwegs. Es galt also, den Einheimischen zu helfen und seine Arbeitskraft anzubieten, um Wasser & Lebensmittel zu erhalten.

In Australien wurde bei einer Kleiderstafette Wäsche getauscht, Wasser gesammelt, mit Kängurus geboxt und bei der Jagd geschossen. In Südamerika kletterten alle  durch den Dschungel, trugen Lasten auf dem Kopf, befuhren kurvige Bergstraßen und fingen Pfeilgiftfrösche und Giftspinnen ein.

Am Nordpol wurden Fische gefangen, Nägel eingeschlagen, Wanderungen in Schneeschuhen absolviert und Robben gejagt. In Afrika malten die Schiffbrüchigen Masken für die Jagd, hoben ein Schiffswrack mit Schatz, waren beim Regentanz dabei und bauten eine Falle.

Herrliche Eiernockerl mit Roten Rüben Salat gab’s zu Mittag und die Riesenpfanne war in allerkürzester Zeit leer geputzt. Tschil, der etwas später bei uns ankam, blieb nur mehr ein bisschen was im Schöpflöffel, aber die Köchinnen zauberten ihm noch einiges aus der Küche.

1-2 oder 3 – letzte Chance vorbei! „Andere Länder andere Sitten“

Als Weltreisender musste man natürlich schon auch Bescheid wissen, welche Sitten & Gebräuche in anderen Ländern üblich waren, denn blamieren wollten wir uns auch nicht! Wo gibt man sich nicht die Hand zur Begrüßung? Wo ist das Ausspucken des Kaugummis verboten? Wo ist es unhöflich, sich auf der Straße die Nase zu putzen? Jede Menge Fragen und es war gar nicht so einfach, hier auch immer eine Antwort zu finden.

„Essen & Trinken in anderen Ländern“

Leider, leider hatten unsere vier Mannschaften bei all den aufregenden Erlebnissen darauf vergessen, auch mal einen Blick auf die Tank-Anzeige zu werfen. Und so ging’s rasant bergab und durch viel Glück fand jedes Team einen Flughafen in der Nähe für die unausweichliche Notlandung. Da standen sie nun alle – in den Niederlanden, Mexiko, Indien & China – ohne Geld und mit einem beschädigten Flugzeug. Es ging nun darum, bei Einheimischen in der Nähe zu arbeiten, zu tauschen, eine warme Mahlzeit zu kochen, das Flugzeug zu reparieren, aufzutanken und auf’s Neue loszufliegen. In ihren Präsentationen erzählten die WiWös von Arbeiten in der Brauerei und auf dem Reisfeld, dem Tausch von Lebensmitteln für Wasserflaschen, dem Fangen von Fischen und Kochen von Gemüsebrei.

Beim Abendessen waren wir alle hungrig wie die Wölfe. Einen riesigen Stapel von Palatschinken mit Obstsalat hatten wir alle kürzester Zeit verputzt. Unsere beiden tollen Köchinnen hatten bereits eine Frittatensuppe geplant, um die übrig gebliebenen Palatschinken zu verwerten. Aber damit wurde es nichts.

Der Höhepunkt unseres Lagers war natürlich das Abschluss-Lagerfeuer mit Bewegungsspielen, Pfadi-Liedern mit Gitarrenbegleitung und den Verleihungen. Es gab zwei Wichtel-Versprechen und jede Menge Spezial-Abzeichen. Jaja, unsere WiWös waren sehr fleißig gewesen auf ihrer Weltreise.

Die Nacht auf Montag erwies sich als ausgesprochen ruhig und auch die morgendliche Dynamik ließ eine Weile auf sich warten und präsentierte sich mit einem zarten Geräuschpegel.

Montag, 9.6.2014

Schmuggelgut?

Endlich, endlich waren nun alle vier Mannschaften gesund & munter auf dem Flughafen in Karlstetten gelandet. Und wie das halt so ist, hat man von seinen Reisen nicht nur viel zu erzählen, sondern vor allem auch herzuzeigen.

Es galt also nur mehr, hier alles gut durch den Zoll zu bringen. Aber so einfach war das dann gar nicht, denn für viele Gegenstände waren Rechnungen, Zertifikate oder Zutatenlisten vorzulegen.

Wie konnte die Schlange Kaa dazu gebracht werden, andere Leute nicht zu hypnotisieren und nicht mit ihnen zu kuscheln? Hatte der Fliegende Teppich ein TÜV, war er verkehrstauglich, hatten die WiWö eine Verkehrsprüfung absolviert? Wie lange wirkte der Schlafsand und welche Nebenwirkungen konnten sich einstellen? Wo war die Mama des Tigerbabies? Für das unaussprechliche, magische La-pis-la-zu-li waren die Zoll-Auflagen natürlich auch unaussprechlich! War der Heiligenschein der Heiligen Kuh echt? Welche Zutaten waren für den Zaubertrank verwendet worden, konnten dadurch Allergien ausgelöst werden und entsprach das unter dem Kessel prasselnde Feuer den Öko-CO2-Richtlinien? Welcher Teil der Butterstatue wurde für den Buttertee verwendet und wo stand, dass sie nachhaltig produziert worden war? Fragen über Fragen und kein Ende in Sicht …

Nun waren alle Reisenden im Einsatz, Papiere zu organisieren, Geister zu bannen. Verkehrsprüfungen zu bestehen und Zaubersprüche anzuwenden, bis endlich, endlich alle Weltenbummler erfolgreich den Flughafen verlassen konnten und damit das Ziel ihrer Reise erreicht hatten.

Bei unserem letzten Mittagessen verwöhnten uns unsere Köchinnen mit Augsburgern (nicht Knacker), Erdäpfelpüree und Gemüse. Als süßen Abschluss gab’s Monte von Zott und verschiedene Joghurts.

Mit vereinten Kräften packten wir wieder unsere Koffer & Taschen, kehrten, putzten und wischten, bis das ganze Haus so sauber war, wie wir es betreten hatten.

Im Lagerparlament stimmten alle darüber ab, wie gut / weniger gut / schlecht ihnen die einzelnen Programmpunkte / Spiele / Essen gefallen hatten.

Bei der Siegerehrung erhielten alle WiWös natürlich Urkunden & Preise.

Zuletzt versammelten wir uns im Schatten der Bäume für das Abschiedsfoto. Schon waren die Eltern wieder angekommen. Gepäck, Spielmaterial & restliche Lebensmittel wurden verstaut und los ging es Richtung Heimat-Flughafen Stockerau.

Wir hatten am Sonntag auch jede Menge zu verleihen:

Zwei Wichtel Versprechen, Jenny RUPP und Verena HACKENBERG die jetzt RIKKI und VELIA heißen.

Einen Stern mit den Spezialabzeichen Koch und Haushaltshelfer, LANGUR.

Ein Spezialabzeichen Kritikerin, RANJA.

Von unseren grauen Stockerauer Spezialabzeichen drei Lagerfeuerkunde, OONAI, PUKEENA und CHUCHUNDRA; und sieben Messerkunde, RIKKI-TIKI, LANGUR, SONA, DARSIE, SAMBAR, GAVIAL und CATTALOO.

7 graue Stockerauer Lotterie Abzeichen, RANJA, RIKKI-TIKI, LANGUR, SONA, DARSIE, SAMBAR und CATTALOO

Eine Wölflings-Verspechens-Erneuerung, DARSIE.

Und zum Abschluss hat RANJA die höchste Wichtel-Auszeichnung, das Tanzende Wichtel verliehen bekommen.

Dank an Franziska Bukovsky die uns Sonntag und Montag viele Fotos gemacht hat.

Einen Speziellen Dank an die Lagerköchinnen Anita Zanaschka (hat auch das Essen eingekauft) und Romana Ruppi für das wirklich gute Essen.

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