Sommerlager: 5.-12. Juli 2014, Gars/Kamp

Moritz LACKNER hat sein Wi/Wö Versprechen in Titonas Hand abgelegt und den Dschungelnamen OA Verliehen bekommen.

Den Ersten Stern haben Verliehen bekommen: SAMBAR, RANA, CHUCHUNDRA, CATTALOO, RIKKI-TIKKI, DARSIE und OONAI.

Folgende Spezialabzeichen haben bekommen: Waldläuferin – RANJA. Erste-Hilfe – OONAI.  Detektivin – VELIA;  Detektiv – CHUCHUNDRA. Sport – SAMBAR und RANJA. Köchin – RANA; KOCH – SAMBAR, CATTALOO, RIKKI-TIKKI und DARSIE. Hushaltshelferin – RANA; Haushaltshelfer – RIKKI-TIKKI, SAMBAR, DARSIE, OONAI, CHUCHUNDRA und CATTALOO. Lagerfeuer – RIKKI, VELIA, OA und MANICA. Musikerin – Velia, RIKKI und RANJA; Musiker, Sambar. Messerkunde – CHUCHUNDRA, OA, VELIA und RIKKI.

Lotterie-Abzeichen – RANA

Teilgenommen haben am SOLA: Sambar, Oonai, Darsie, Velia, Cattaloo, Manica, Oa, Langur, Lexa, Gavial, Sona, Ikki, Ranja, Rikki-Tikki, Chuchundra und Rana. Titona (Sebastian), Baghira, Suri (Hannes, Klara und David), Rakscha (Kira), Balu und Tschil.

Einen speziellen Dank an unsere Lagerköchinnen Terhi KORHONEN und Anni POISINGER !

Wir können einen neuen Wölfling begrüßen. Felix ZANASCHKA, mehrmals schon bei uns und am Pfingstlager mit, hat am 11. Juni bekannt gegeben das er zu unseren Wi/Wö wechselt. Baghira und Titona haben ihm feierlich vor den anderen Wi/Wö, da er ja sein Wölflingsversprechen schon in Wien abgelegt hat, sein Stockerauer Gruppenhalstuch überreicht. Seinen Namen CHUCHUNDRA behält er auch.

Pfingstlager der WiWö Stockerau vom 6.–9.6.2014 in Karlstetten/NÖ – „PLANES! – in 3 Tagen um die Welt“ – Kurzbericht von Baghi (Claudia)

Für die WiWö und ihre LeiterInnen ging es nicht nur beim Programm heiß her, sondern auch das Wetter heizte uns ordentlich ein. Aber der Swimming-Pool gleich vor dem Haus kühlte Herz & Hirn und voller Begeisterung konnten alle mehrmals täglich hier in den blauen Fluten abtauchen und die Abkühlung von Herzen genießen.

Freitag, 6.6.2014 / Ankunft

Eltern & Pfadi-Leiter verfrachteten die 16 aufgeregten WiWös & jede Menge Spielmaterial in ihre Pkws und los ging’s Richtung Karlstetten. Ohne größere Probleme erreichten alle ihr Ziel. Unsere beiden Köchinnen, Anita & Romana, bereiteten einen Riesentopf mit Veggie-Chili vor, von dem nicht ein Häppchen übrig blieb.

Ein gemütliches Lagerfeuer stimmte Kinder und Erwachsene auf die kommenden Tage ein und da unsere WiWös natürlich noch frisch und voller Tatendrang waren, erwies sich die kommende Nachtruhe als sehr kurz.

Samstag, 7.6.2014 / Start & Abflug

Baghi (Claudia) war angekommen und so konnte es schon bald losgehen mit unserer Reise.

Was anderen Piloten „in 80 Tagen um die Welt“ zu Berühmtheit verholfen hatte, würden wir einfach in 3 Tagen vollbringen.

Die Kinder teilten sich in 4 Teams auf und das Los bestimmte ihre Teamfarbe. Auf einer großen Weltkarte waren vier farbige Flugrouten eingezeichnet. Alles Teams waren in einem Wettfliegen unterwegs und würden bei jedem Spiel gemäß ihrer Platzierung Koffer-Jetons erhalten, die aufgeklebt wurden. Daraus ließ sich immer der aktuelle Stand erkennen. Weiters gab es immer auch eine Bewertung des Teams in Bezug auf Zusammenhalt, Fairness, Aufmerksamkeit, für die ebenfalls Punkte erworben werden konnten.

Kennenlern-Spiel:

Auf einem kleinen, unbekannten Flughafen mitten im Regenwald galt es, das Beste für sein Team herauszuholen. Eine Boeing war notgelandet und Piloten & Touristen mussten nun versuchen, den Jet zu reparieren, sowie Arbeiter und Handwerker für die erforderliche Verlängerung der Startpiste zu organisieren, um wieder starten zu können. Die Zoll- und Polizeibeamten betonten bei Beginn des Spieles ihren Wunsch, ordentlich zu arbeiten und auf keinen Fall Geld oder andere Geschenke anzunehmen. Die Schmuggler zeigten sich von Beginn an interessiert an den Besitztümern der Touristen und waren nicht abgeneigt, die Zollbeamten bei allen Arbeiten zu unterstützen.

Das Spiel begann friedlich und gemütlich, da es eine Weile dauerte, bis die einzelnen Teams durch Erkundungen die Interessen der anderen geklärt hatten. Sehr rasch entwickelte es jedoch ein rasantes Tempo und endete nach etwas über einer Stunde mit der Präsentation der vier Gruppen.

Zoll- und Polizei hatten ungeahnte Fähigkeiten entwickelt, jede Menge Leute eingesperrt, sich für ihre Freilassung bezahlen lassen, Waffen gehortet, Flugzeug und Hubschrauber und jede Menge Waffen gekauft. Polizeiautos und moderne Computerüberwachung befanden sich an ihrem Standort und mit dem vielen Geld wollten sich alle ein schönes Leben gönnen.

Die Schmuggler hatten sich an Piloten und Touristen ausgiebig bereichert, den Polizisten einen Hubschrauber gestohlen, sich ein Flugzeug gekauft und Koffer, in denen sie das Geld verpackten. Sie hatten nun vor, das kleine Dschungelland zu verlassen auf der Suche nach neuen Abenteuern.

Die Piloten hatten sich nach einiger Zeit den Touristen angeschlossen, die in unglaublicher Entschlossenheit ihre Abreise planten. Sie plünderten den Frachtraum, stellten jede Menge ungedeckte Schecks aus, verteilten Kreditkarten, die ihnen nicht gehörten, Flachbett-Bildschirme, Computerspiele, Gameboys, iPads und hatten zuletzt das reparierte Flugzeug, die verlängerte Startrampe, einen Fluglotsen, Wasser & Lebensmittel, Kerosin, jede Menge Geld (!) und konnten los starten.

Zu Mittag gab es super-gute, gebackene Schinkenfleckerl [Suris Mann hat gemeint das sie genauso gut wie Baghiras geschmeckt haben und der hat sie nach Blachutta gemacht] & Jägersalat mit Orangen, sodass wir alle uns ordentlich stärken konnten.

Wettkampf der Papierflieger

Unter sieben verschiedenen, farbigen Papierflieger-Modellen konnten die WiWö ihren Favoriten wählen und falten. Es gab Gleiter, Kampf-Jets, Segler, Kunstflugjets und. Nach einer längeren Zeitspanne des Übens starteten die Bewerbe: Weitflug, Staffel und Zielschießen.

Gemäß der Wertung Plätze 1-4 erhielten die Teams ihre Koffer-Jetons für das Aufkleben auf der Weltkarte.

Beim abendlichen Lagerfeuer hielten wir mit unseren Grillstecken kleine Würstchen in die Glut. Die Sonne versank hinter den bewaldeten Hügeln und in der beginnenden Dämmerung bereiteten wir uns alle auf das kommende Nachtgeländespiel vor.

Flugzeugabsturz!

In schweren Regenstürmen und Unwettern waren alle vier Teams leider abgestürzt und mussten nun in der Finsternis versuchen, Kontakt mit den Einheimischen herzustellen. Plötzlich auftauchende Fremde in abgerissener Kleidung und ohne Geld stehen ja grundsätzlich nicht hoch im Kurs und so galt es nun für unsere Bruchpiloten, durch Kenntnisse des (Absturz-)Landes gute Stimmung zu machen. Die WiWö-Teams zogen also in der Finsternis los, um ihr Wissen über Australien, Südamerika, Nordpol und Afrika zu zeigen und wichtige Punkte zu sammeln. Wir Leiter sind sehr stolz, denn alle Teams haben ihre Aufgaben geschafft und so gab es bei diesem Spiel in der Dunkelheit nur erste Plätze.

An diesem Abend waren WiWös & wir LeiterInnen wirklich durch und durch matt & müde und Balu, der natürlich dem Wunsch nach einer Gute-Nacht-Geschichte nachgegeben hatte, fand sich schon nach kurzer Zeit auch als sein einziger Zuhörer.

Sonntag, 8.6.2014 / Reparatur des Flugzeugs & Neustart

Damit alle WiWö auch weiterhin mit Herz & Seele weiter ihre abenteuerliche Weltreise fortsetzen konnten, versammelte Rakscha ihre WiWös für eine besinnliche Runde der Entspannung & inneren Sammlung im Schatten unter den Bäumen.

Ohne Geld gibt’s ja bekanntlich ka Musi und damit auch kein Essen.

Noch immer waren alle Gruppen nach ihrem unerwarteten Absturz ohne Geld unterwegs. Es galt also, den Einheimischen zu helfen und seine Arbeitskraft anzubieten, um Wasser & Lebensmittel zu erhalten.

In Australien wurde bei einer Kleiderstafette Wäsche getauscht, Wasser gesammelt, mit Kängurus geboxt und bei der Jagd geschossen. In Südamerika kletterten alle  durch den Dschungel, trugen Lasten auf dem Kopf, befuhren kurvige Bergstraßen und fingen Pfeilgiftfrösche und Giftspinnen ein.

Am Nordpol wurden Fische gefangen, Nägel eingeschlagen, Wanderungen in Schneeschuhen absolviert und Robben gejagt. In Afrika malten die Schiffbrüchigen Masken für die Jagd, hoben ein Schiffswrack mit Schatz, waren beim Regentanz dabei und bauten eine Falle.

Herrliche Eiernockerl mit Roten Rüben Salat gab’s zu Mittag und die Riesenpfanne war in allerkürzester Zeit leer geputzt. Tschil, der etwas später bei uns ankam, blieb nur mehr ein bisschen was im Schöpflöffel, aber die Köchinnen zauberten ihm noch einiges aus der Küche.

1-2 oder 3 – letzte Chance vorbei! „Andere Länder andere Sitten“

Als Weltreisender musste man natürlich schon auch Bescheid wissen, welche Sitten & Gebräuche in anderen Ländern üblich waren, denn blamieren wollten wir uns auch nicht! Wo gibt man sich nicht die Hand zur Begrüßung? Wo ist das Ausspucken des Kaugummis verboten? Wo ist es unhöflich, sich auf der Straße die Nase zu putzen? Jede Menge Fragen und es war gar nicht so einfach, hier auch immer eine Antwort zu finden.

„Essen & Trinken in anderen Ländern“

Leider, leider hatten unsere vier Mannschaften bei all den aufregenden Erlebnissen darauf vergessen, auch mal einen Blick auf die Tank-Anzeige zu werfen. Und so ging’s rasant bergab und durch viel Glück fand jedes Team einen Flughafen in der Nähe für die unausweichliche Notlandung. Da standen sie nun alle – in den Niederlanden, Mexiko, Indien & China – ohne Geld und mit einem beschädigten Flugzeug. Es ging nun darum, bei Einheimischen in der Nähe zu arbeiten, zu tauschen, eine warme Mahlzeit zu kochen, das Flugzeug zu reparieren, aufzutanken und auf’s Neue loszufliegen. In ihren Präsentationen erzählten die WiWös von Arbeiten in der Brauerei und auf dem Reisfeld, dem Tausch von Lebensmitteln für Wasserflaschen, dem Fangen von Fischen und Kochen von Gemüsebrei.

Beim Abendessen waren wir alle hungrig wie die Wölfe. Einen riesigen Stapel von Palatschinken mit Obstsalat hatten wir alle kürzester Zeit verputzt. Unsere beiden tollen Köchinnen hatten bereits eine Frittatensuppe geplant, um die übrig gebliebenen Palatschinken zu verwerten. Aber damit wurde es nichts.

Der Höhepunkt unseres Lagers war natürlich das Abschluss-Lagerfeuer mit Bewegungsspielen, Pfadi-Liedern mit Gitarrenbegleitung und den Verleihungen. Es gab zwei Wichtel-Versprechen und jede Menge Spezial-Abzeichen. Jaja, unsere WiWös waren sehr fleißig gewesen auf ihrer Weltreise.

Die Nacht auf Montag erwies sich als ausgesprochen ruhig und auch die morgendliche Dynamik ließ eine Weile auf sich warten und präsentierte sich mit einem zarten Geräuschpegel.

Montag, 9.6.2014

Schmuggelgut?

Endlich, endlich waren nun alle vier Mannschaften gesund & munter auf dem Flughafen in Karlstetten gelandet. Und wie das halt so ist, hat man von seinen Reisen nicht nur viel zu erzählen, sondern vor allem auch herzuzeigen.

Es galt also nur mehr, hier alles gut durch den Zoll zu bringen. Aber so einfach war das dann gar nicht, denn für viele Gegenstände waren Rechnungen, Zertifikate oder Zutatenlisten vorzulegen.

Wie konnte die Schlange Kaa dazu gebracht werden, andere Leute nicht zu hypnotisieren und nicht mit ihnen zu kuscheln? Hatte der Fliegende Teppich ein TÜV, war er verkehrstauglich, hatten die WiWö eine Verkehrsprüfung absolviert? Wie lange wirkte der Schlafsand und welche Nebenwirkungen konnten sich einstellen? Wo war die Mama des Tigerbabies? Für das unaussprechliche, magische La-pis-la-zu-li waren die Zoll-Auflagen natürlich auch unaussprechlich! War der Heiligenschein der Heiligen Kuh echt? Welche Zutaten waren für den Zaubertrank verwendet worden, konnten dadurch Allergien ausgelöst werden und entsprach das unter dem Kessel prasselnde Feuer den Öko-CO2-Richtlinien? Welcher Teil der Butterstatue wurde für den Buttertee verwendet und wo stand, dass sie nachhaltig produziert worden war? Fragen über Fragen und kein Ende in Sicht …

Nun waren alle Reisenden im Einsatz, Papiere zu organisieren, Geister zu bannen. Verkehrsprüfungen zu bestehen und Zaubersprüche anzuwenden, bis endlich, endlich alle Weltenbummler erfolgreich den Flughafen verlassen konnten und damit das Ziel ihrer Reise erreicht hatten.

Bei unserem letzten Mittagessen verwöhnten uns unsere Köchinnen mit Augsburgern (nicht Knacker), Erdäpfelpüree und Gemüse. Als süßen Abschluss gab’s Monte von Zott und verschiedene Joghurts.

Mit vereinten Kräften packten wir wieder unsere Koffer & Taschen, kehrten, putzten und wischten, bis das ganze Haus so sauber war, wie wir es betreten hatten.

Im Lagerparlament stimmten alle darüber ab, wie gut / weniger gut / schlecht ihnen die einzelnen Programmpunkte / Spiele / Essen gefallen hatten.

Bei der Siegerehrung erhielten alle WiWös natürlich Urkunden & Preise.

Zuletzt versammelten wir uns im Schatten der Bäume für das Abschiedsfoto. Schon waren die Eltern wieder angekommen. Gepäck, Spielmaterial & restliche Lebensmittel wurden verstaut und los ging es Richtung Heimat-Flughafen Stockerau.

Wir hatten am Sonntag auch jede Menge zu verleihen:

Zwei Wichtel Versprechen, Jenny RUPP und Verena HACKENBERG die jetzt RIKKI und VELIA heißen.

Einen Stern mit den Spezialabzeichen Koch und Haushaltshelfer, LANGUR.

Ein Spezialabzeichen Kritikerin, RANJA.

Von unseren grauen Stockerauer Spezialabzeichen drei Lagerfeuerkunde, OONAI, PUKEENA und CHUCHUNDRA; und sieben Messerkunde, RIKKI-TIKI, LANGUR, SONA, DARSIE, SAMBAR, GAVIAL und CATTALOO.

7 graue Stockerauer Lotterie Abzeichen, RANJA, RIKKI-TIKI, LANGUR, SONA, DARSIE, SAMBAR und CATTALOO

Eine Wölflings-Verspechens-Erneuerung, DARSIE.

Und zum Abschluss hat RANJA die höchste Wichtel-Auszeichnung, das Tanzende Wichtel verliehen bekommen.

Dank an Franziska Bukovsky die uns Sonntag und Montag viele Fotos gemacht hat.

Einen Speziellen Dank an die Lagerköchinnen Anita Zanaschka (hat auch das Essen eingekauft) und Romana Ruppi für das wirklich gute Essen.

Pfadfindergruppe Stockerau

Willkommen bei der Pfadfindergruppe Stockerau

1 2 3 4