WiWö Pfingstlager 22.-25.05.2015 / Rapottenstein

Fred vom Jupiter !!! Kurzbericht von Baghi
Freitag, 22.05.2015 / Abfahrt & Ankunft
17 Wichtel & Wölflinge waren dieses Mal dabei und die Vorfreude dementsprechend groß. Am späteren Nachmittag herrschte entspannte Geschäftigkeit und ohne große Probleme wurden die Kisten, Stapel und Haufen an Spielmaterial und Verpflegung in den Pkws der LeiterInnen und Eltern verstaut. Und schon ging‘s los …
Baghira, Baghi und Björn waren am Start. Messua und Ulli, Oas Mama, würden in der Küche für unser leibliches Wohl sorgen. Da konnte einfach nix schief gehen! ^^
Nach etwa 90 Minuten Fahrt erreichten wir die Neue Mittelschule in Rapottenstein, die sich als großflächiger und moderner Bau erwies. Kinder und Leiter machten es sich in drei Klassenräumen gemütlich, während draußen in der stärker werdenden Dämmerung der Regen einsetzte, der – bis auf eine kurze Unterbrechung Samstag Abend – bis Sonntag andauern sollte.

Stocki-Burger zum selber zusammenstellen gab’s zum Abendessen.

Der im Untergeschoß liegende, große Turnsaal erwies sich als wahre Fundgrube an Spielmaterial: Reifen, Bälle unterschiedlichster Art, bunte Seile, Wurf- & Verkehrshütchen, Kunststoff-Steine zum Draufsteigen, Stangen, Hockey-Schläger u.v.m. Der absolute Renner waren aber 4 Olifu Bikez Racer, kleine Go-Carts, bei denen das Vorderrad durch das Hin- und Herbewegen der Querstange mit den Füßen in Kurven bewegt wird und zu ziemlich hohen Geschwindigkeiten dieser Wägen führt. Björn behielt hier die Übersicht und achtete darauf, dass alle Kinder hier immer wieder mal fahren konnten.
Der Abend war also gerettet und die Wichtel & Wölflinge – noch voller Tatendrang und Energie – blieben noch ziemlich, ziemlich lange wach.

Samstag, 23.04.2015 / Raketen-Bau, Merkur & Mars

Das Frühstücks-Buffet bietet uns allen jede Menge Möglichkeiten, satt zu werden und Kraft zu tanken. Kein Wunsch bleibt hier unerfüllt. ^^
Die Planeten-Bewohner unseres Sonnensystems hatten ja schon immer geahnt, dass die Erdlinge nicht die hellsten sind. Fred vom Jupiter war da aufgetaucht, hatte ihnen üppige Geschichten über künftige Reichtümer und unfassbare Urlaube erzählt und sich erfreut gezeigt über den Reichtum der Erde an Lebewesen und Bauwerken. Eine kurze Ablenkung der Menschen genügte und Fred riss sich die Erde und den Mars unter den Nagel.
Wie sich heraus stellte, wohnte er eigentlich in einem weit entlegenen schwarzen Loch und hatte in seinem Leben bereits viele Planeten und Monde gefladert, um seine Wohnung damit auszuschmücken. Höchste Zeit also, ihm das Handwerk zu legen!
Unsere sechs WiWö-Mannschaften (Merkur, Mars, Jupiter, Neptun, Venus & Uranus) mussten natürlich zuerst mal eine Rakete bauen, um zu Fred zu gelangen. Es galt zu tauschen, zu kaufen und zu bauen. Magische Bannkarten ermöglichten Überfälle, Entführungen, Lösegeld-Forderungen, Befreiungen und vieles mehr. Bis auf wenige Regeln hatten hier die Kinder freie Hand und am Ende des Spieles präsentierte jedes Team, welche Rakete gebaut und mit welchem Material es beladen worden war.
Zum Abendessen gab es Hörnchen mit Speck, Ei und Salat und Vanille- /Schoko-Pudding zum Nachtisch.
Am Nachmittag legten wir die erste Zwischenlandung auf dem Merkur, dem Planeten der Händler und Geschäftemacher, ein. Hier galt es nun, Waren einzukaufen, keine überhöhten Preise zu zahlen und im Casino beim Glücksspiel sein restliches Geld zu verlieren.
Weiter flogen wir zum Mars, dem Planeten der Krieger und Kämpfer. Kraft und Kondition wollten wir tanken für die kommenden Aufgaben. Von der Bodenstation aus wurde die Rakete über eine All-Brücke beladen, von der leider doch einige Raumfahrer abstürzten und in der Weite des Universums verschwanden. Sauerstoff-Ballons waren zu transportieren und Verpflegung zu stapeln.
Trotz aller Verpflichtungen im Weltall konnten wir aber immer zeitgerecht eine Zwischenlandung einlegen, um im Turnsaal mit lautem Geschrei alle verfügbaren Schulmaterialien ausgiebigen Belastungstests zu unterziehen.
Messua & Ulli verwöhnten uns mit Gemüsesuppe mit Buchstaben und Fischstäbchen mit Salat. Kinderschokolade als Nachspeise versorgte uns natürlich mit jeder Menge Energie.
Gegen 19.00 Uhr hatte es zu regnen aufgehört und etwa 10 Wichtel & Wölflinge machten sich, unter Führung von Björn und Begleitung von Baghi, auf den Weg zu einer Höhle im Wald. Björn hatte in Rapottenstein viele Jahre gelebt und auch als Pfadfinderleiter hier gearbeitet. Mit Jugendlichen übernachtete er oft in der kleinen Höhle im Wald, wobei sie die offene Vorderseite mit dem Aufstapeln von Steinen geschlossen hatten. Wir trugen Fackeln mit uns, durchquerten den Ort und wanderten über eine gemütliche, wiesenbedeckte Forststraße. Dann ging’s rechts über einen schmalen Wanderweg den Waldhang hinauf und hinauf, mitten hinein in ein lauschiges Waldstück zur Höhle. Diese erwies sich geräumig genug für uns alle, gemütlich mit waagrechten Sitz- und Liegeflächen und völlig trocken. Die Dämmerung hüllte den feuchten Wald in Anthrazitgrau, der Nebel wurde dichter und es begann wieder zu regnen. Rund um die Höhle erhoben sich große Felsbrocken, bedeckt mit Flechten und dicken Moospolstern. Die Burg Rapottenstein war nur mehr als Kontur erkennbar. Beim Rückweg zeigte Björn den Kindern einen Felsbruch, der über 50m in die Tiefe führte und über weiche Moosböden gelangten wir wieder zur Forststraße. Die Fackeln zündeten wir nun an und zurück ging es wieder zur Schule. Hätten es Zeit und Wetter erlaubt, wir alle wären sofort nochmals losgezogen zu dieser wunderschönen, kleinen, kuscheligen Märchenhöhle im tiefen, feuchten Wald. Das Auftauchen von Zwergen und Kobolden hätte uns nicht überrascht.
Bei unserer Ankunft konnten uns Suri & Raksha bereits begrüßen, die mit dem Auto nachgereist waren.
Die Kinder waren nun – in ihren Schlafsäcken – schon etwas ruhiger, blieben aber doch noch einige Zeit wach.

Sonntag, 24.05.2015 / Jupiter, Neptun & Venus

Ein Meteoritenschauer überraschte uns und beschädigte die Raketen. Eine Zwischenlandung auf dem Jupiter für Reparaturarbeiten war daher erforderlich. Für die Arbeiten im All erhielten die Kinder einen Schutzanzug. Die Luftschleuse war zu bedienen und der Schlauch für die Sauerstoffversorgung durfte nicht geknickt werden. Brennelemente waren zu tauschen und in die farblich richtigen Verankerungen zu senken. Dichtungskappen wurden über eine Luftbrücke transportiert und Energiezellen erneuert. Das Luftschleusensystem fiel aufgrund eines Fraktalschauers aus. Hier mussten die Wichtel & Wölflinge die Codes der einzelnen Schleusentüren heraus finden.
Jetzt waren wir alle wirklich hungrig! Aber Messua & Ulli hatten bereits mit einer richtigen Rindsuppe vorgesorgt. Danach gab’s Palatschinken mit Marmelade, Nutella und Zucker. Solange der Vorrat reichte! Der reichte aber natürlich nicht lange.
Frisch gestärkt flogen wir nun rüber zum Neptun, dem Herrn der Meere und der Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft. Wassertransport für die Rakete war also angesagt, ebenso wie verschüttete Metallteile in der Erde zu finden. Die Sauerstoffballons waren auch schon wieder zu füllen und der Feuertransport für den Raketenantrieb erwies sich dann doch schwerer als gedacht.
Die Venus lag gemäß unserer Sternenkarte nun vor uns für den Zwischenstop. Der Planet der Liebe, Freude und Farben war genau die richtige Umgebung, um kreative Ideen zu entwickeln. Es galt nun, eine „Ersatz-Erde“ zu basteln, mit der wir „Fred vom Jupiter“ täuschen und ihm die echte Erde und auch den Mars abluchsen wollten. Bald füllten sich die großen Papierbögen mit Maschinen, Autos, Baggern, Robotern, Fabriken, Tieren, Blumen, Regenbögen, Häusern aller Art u.v.m.
Zum Abendessen wurden wir mit Frankfurtern und Bratwürsteln, sowie Käsekrainern verwöhnt. Dazu gab es Gebäck und verschiedenes Gemüse, mit einem welligen Gurkenhobel in lustige Gitter geschnitten.
Und endlich war der letzte Löffel gewaschen und der eigene Teller abgetrocknet. In den vergangenen Tagen hatten die Wichtel & Wölflinge fleißig für ihre 1. und 2. Sterne abgelegt oder Versprechen & Gesetz für das Halstuch geübt. Raksha legte den Saturn mit seinem Ring und den sieben Monden auf dem Boden der Eingangshalle mit Teelichtern und entzündete sie. Der Raum versank in sanfter Dunkelheit mit dem Glanz vieler kleiner Flammen. Wir sangen Lieder und Kinder und Leiter führten lustige Sketches auf. Dann legten sechs Kinder ihr Pfadfinder-Versprechen ab, erhielten ihre Halstücher und Wichtel- oder Dschungelnamen.
Fabien wurde zu Leti, dem ruhigen Karpfen.
Lilia wurde zu Clevola, dem fürsorglichen Legolit-Wichtel.
Thomas ist nun Tschikai, die schnelle Springratte.
Fabian nennt sich Tschakala, das starke Krokodil.
Zoe wurde zu Pilio, dem eleganten und lautlosen Weberknecht.
William wurde nun Rann, der starke und freie Adler.
Montag, 25.05.2015 / Spirituelles, Uranus, Packen & Putzen

Bei allen Pfadfindern, groß wie klein, begann sich Müdigkeit bemerkbar zu machen. Wir flogen nur mehr halb so schnell durchs All und ließen uns für alles einfach mehr Zeit. Die einzige Ausnahme waren natürlich alle Kinder – vor allem die Wölflinge – wenn es darum ging, im Turnsaal mit allen Materialien zu toben und Go-Cart zu fahren!
Zur inneren Stärkung sammelte Raksha daher ihre Wichtel & Wölflinge für eine kurze Zeit der Stille, des Innehaltens und der Entspannung.
Die Landung auf dem Uranus war für alle Raumflug-TeilnehmerInnen das Zeichen, dass es nun bald zur Entscheidung mit „Fred vom Jupiter“ kommen musste. Baghi hatte bereits am Sonntag Nachmittag eine große Musik-Box (Wurlitzer für Schallplatten) angefertigt und die Kinder halfen ihr dabei, sie möglichst bunt & poppig zu gestalten. Wir hofften, „Fred vom Jupiter“ würde diese Box unbedingt haben wollen, weil „sie war auf jeden Fall einmalig im ganzen Weltall“!
Und tatsächlich konnte Fred seine Augen nicht von der bunten, großen Box lassen. Begeistert drückte er die verschiedenen Knöpfe, wählte Lieder aus, die sofort von den Kindern gesungen wurden. Es gelang uns nach langem Hin- und Herfeilschen, ihn dazu zu bringen, all seine geraubten Schätze heraus zu rücken. Dafür erhielt er von uns die Music-Box mit dem „magischen Ein- & Ausschalter“, sowie die „Ersatz-Erde“. Endlich konnten wir wieder nach Hause fliegen! Die Menschen hatten ihre Erde wieder und würden die restlichen Planeten-Bewohner fürs Erste in Ruhe lassen.
Kaum gelandet, begannen wir zu packen und zu putzen.
Zu Mittag verwöhnten uns Messua & Ulli mit Putengeschnetzeltem mit Reis und danach Eis mit Bananen und Schoko-Soß.
Im Lagerparlament konnte jeder seine positive oder negative Meinung zu den einzelnen Punkten des Lagers abgeben und im Großen und Ganzen herrschte Zufriedenheit. ^^ Zum Abschluss verteilte Baghi das Lagerabzeichen und mit dem Einholen der Fahne beim Abschlusskreis beendeten wir unser turbulentes und arbeitsintensives Pfingstlager.
Schon fuhren die Eltern vor, verstauten nun viel weniger Kisten & Material und heimwärts ging‘s zum Pfadfinderheim in Stockerau.
Nach dem Lager ist immer auch vor dem Lager! Wir freuen uns schon auf das Pfingstlager 2016!

unsere neue Homepage entsteht

Alles neu macht der Mai,

wir stellen um von Typo3 auf eine WordPress-Homepage,
damit wir Euch besser und schneller informieren können.

Auch gehört das Aufräumen der vielen Nachrichten der Vergangenheit an,
alte Nachrichten und Infos findet Ihr alle dann im Archiv.

Auch das Bildarchiv wird überarbeitet. Gruppen- und allgemeine Bilder werden im öffentlichen Bereich bleiben, der Rest der Bilder (und das sind viele) sind nur mehr
registrierten Benutzern vorbehalten. Einfach ….. hier registrieren und wir schalten
Eltern etc. gerne frei. Bitte unbedingt als Info den Kindernamen angeben, damit wir Euch zuordnen können.

Liebe Grüße
Fritz